Sonntag, 29. Januar 2012

Ad acta mit ACTA

Internetzensur, Überwachung, Verlust der Freiheit, ... all das Verband man schon mit SOPA und PIPA, doch schon seit Wochen ist auch ein weiteres Gesetz in aller Munde: ACTA. Leider kam ich bisher nicht dazu einen Post dazu zu verfassen, doch es wird nun Zeit.

ACTA ist ein Ani-Piraterie-Abkommen auf völkerrechtlicher Basis, welches von unzähligen Ländern, wie USA, Kanada, Japan, Österreich, Schweiz und vielen mehr, unterschrieben wurde. ACTA wird aber nicht öffentlich, sondern im geheimen verhandelt, und ist somit nicht transparent. Eigentlich soll ACTA Patente, Künstler und Werke schützen, doch ist zu befürchten, dass ACTA missbraucht werden wird und somit auch Demokratie und Meinungsfreiheit untergraben wird. In Polen haben sich sogar linke und rechte Parteien gemeinsam zusammengeschlossen um gegen ACTA zu demonstrieren, hierfür setzten Abgeordnete sogar Guy Fawkes Masken auf, mittlerweile ein Zeichen der Anonymous Bewegung, aber auch für viele ein Zeichen des Freien Internets für jeden Menschen.

Mittlerweile wurde auch ein Video gegen ACTA ins deutsche übersetzt, dass die Kritikpunkte gut zusammenfasst. Eines ist klar: ACTA gilt als umstritten und steht in der scharfen Kritik von verschiedenen Seiten. Was kann man tun? Man kann unter anderem die Abgeordneten des europäischen Parlaments anschreiben. Eine weitere Möglichkeit ist andere über Twitter, Facebook & Co aufmerksam zu machen. Und natürlich könnt ihr auch diverse Petitionen unterzeichnen, wie z.B. die von Avaaz.org, wo sich mittlerweile über 900.000 Stimmen zusammengesammelt haben.

Quelle: YouTube, sz.de

Wii U: "Wir werden Fehler des 3DS nicht wiederholen"

Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, versichert seinen Investoren, dass sie mit der Wii U nicht die selben Fehler machen wollen wie mit dem Nintendo 3DS. Bei diesem hätte bei dem Release vor gut einem Jahr die Software gefehlt: Aus diesem Grund wurde im Sommer 2011 der Preis des Handhelds stark reduziert.

Seit diesem Zeitpunkt macht Nintendo mit jedem verkauften Nintendo 3DS Verluste, doch die Firma versichert, dass sie im kommenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2012 beginnt, mit dem Nintendo 3DS Gewinn machen werden. Das liegt zum Teil daran, dass die Hardware günstiger wird und dass sie auch die Produktionskosten durch bessere Organistationen minimieren wollen. Satoru Iwata bekräftigt seine Aussage noch mit dem geplanten Line-Up der Spiele, er meint dazu:
"Wir haben aus der bitteren Lektion des Nintendo 3DS-Launches gelernt."

Die Nintendo Wii U soll weiters nun nicht wie vermutet am Ende des Sommers/Anfang des Herbst erscheinen, sondern erscheint wohl am Ende des Jahres mit Beginn der amerikanischen Ferien, also irgendwann nach dem Tag von Thanksgiving (27. November 2012). Gerüchteweise soll die Wii U eine verbesserte Online Version namens Nintendo Network bekommen und Near Field Communication (NFC) im Controller unterstützen.


Quelle: CVG.com, NPack.de

Neue Trojaner Warnung von Symantec

Symantec, eine Firma für Internet Security und unter anderem Entwickler von Norton AntiVirus, hat eine neue Sicherheitswarnung abgegeben. Demnach seien 13 Android Apps von einem Trojaner mit der Counterclank Signatur identifiziert worden. Die Anbieter der Software sind iApps7 Inc, Ogre Games und redmicapps. Ungefähr eine bis fünf Millionen Geräte sein davon betroffen, Anwender sehen dies, wenn ein Search Icon auf ihrem Homescreen erscheint und apperhand als Dienst ausgeführt wird.

Folgende Spiele und Apps sind von der Software betroffen:
  • Counter Elite Force (iApps7 Inc)
  • Counter Strike Ground Force (iApps7 Inc)
  • CounterStrike Hit Enemy (iApps7 Inc)
  • Heart Live Wallpaper Hit Counter Terrorist (iApps7 Inc)
  • Stripper Touch girl (iApps7 Inc)
  • Balloon Game (Ogre Games)
  • Deal & Be Millionaire (Ogre Games)
  • Wild Man (Ogre Games)
  • Pretty women lingerie puzzle (redmicapps)
  • Sexy Girls Photo Game (redmicapps)
  • Sexy Girls Puzzle (redmicapps)
  • Sexy Women Puzzle (redmicapps)
Der Trojaner stiehlt Informationen wie MAC Adresse, SIM Nummer, IMEI und IMSI. Die Entfernung ist laut Symantec sehr einfach: Im Normalfall reicht eine einfache Deinstallation des betroffenen Programms. Symantec rät dazu außerdem ein Virenprogramm drüber laufen zu lassen.

Quelle: Symantec

Dienstag, 24. Januar 2012

Abstimmung zu SOPA wird verschoben

Der US-Senat verschiebt sowohl die Abstimmung zum umstrittenen PIPA (Protect IP Act), als auch für SOPA (Stop Online Piracy Act). Letzten Mittwoch, 18. Jänner 2012, kam es zu zahlreichen Protesten auf verschiedenen Webseiten. So waren unter anderem Wikipedia, Mozilla, Minecraft, Destructioid und tausende Blogs nicht zu erreichen beziehungsweise wurden sie als Zeichen des Protests schwarz gefärbt.

Sowohl PIPA als auch SOPA gelten als umstritten und als Bedrohung für ein zensurfreies Internet. Ursprünglich sollten die Gesetze auch das Sperren von Webseiten ermöglichen, doch selbst der amerikanische Präsident Barack Obama war dagegen und sagte, dass er das Gesetz nicht unterstützen wolle. Ganz vorbei ist es jedoch noch nicht mit den Gesetzen, da sie sicherlich im nächsten Monat wieder zur Diskussion stehen. Sobald wir mehr wissen, halten wir euch natürlich auf den neuesten Stand, schließlich würde uns die Gesetzte teilweise ebenso stark betreffen, da viele Webseiten in Amerika gehostet werden.

Quelle: heise.de

Samstag, 21. Januar 2012

Android Games #19 - Defender

Es ist schon wieder etwas länger her seit ich über ein Android Game geschrieben habe, auch wenn ich mittlerweile schon sehr viele unterschiedliche Spiele ausprobiert und versucht habe. Das heutige Spiel über das ich mit euch sprechen will ist gratis und nennt sich schlicht und einfach Defender.

Smartphones sind ideal dafür geeignet sogenannte Tower Defense Spiele zu spielen und somit ist Defender auch nicht das erste Spiel dieser Art, das ich euch präsentiere. Auch hier gilt es wieder: Ihr müsst eure eigenen Mauern und Angriffe verstärken um Gegnerhorden davon aufzuhalten eure Mauern niederzureißen. Hierfür bekommt ihr - typisch für das Genre - nach jedem Level Geld. Alle zehn Level sorgt ein Boss dafür, dass euer Abenteuer nicht langweilig und etwas schwieriger wird. Ihr habt hierbei die Möglichkeit Defender auf zwei Schwierigkeitsgrade zu spielen: Normal und Nightmare. Ein Ende habe ich bis jetzt noch nicht finden können, bin ich mittlerweile beim normalen Schwierigkeitsgrad auf Stage 265. Da ich sehr oft mehrere Kilometer hin- und herpendle ist Defender ein Spiel, dass ich gut zwischendurch spielen kann.

Gegner werden durch eine eigene Armbrust gestgehalten, die ihr mit eurem Finger per Touchscreen schießen lässt. Hierbei könnt ihr die Stärke und Geschwindigkeit verbessern, später auch dafür sorgen, dass Gegner etwas zurückgeworfen werden oder Zusatzschaden erleiden. Sehr wichtig sind auch die Zauber, die ihr per Drag & Drop auf das Spielfeld ziehen könnt. Mittlerweile macht das Spiel mir auch nicht mehr so viel Spaß wie noch zu anfangs, trotzdem konnte mich Defender für viele Stunden gut unterhalten und ich hoffe, dass auch ihr euren Spaß damit habt!

Anonymous: Reaktion auf die Schließung von Megaupload

Vor wenigen Tagen wurde der Filehoster Megaupload geschlossen. Das FBI beschuldigt die Seite der Piraterie und zahlreiche Verletzungen des Urheberrechts.

Grund: Eigentlich ist ein Filehoster wie Megaupload legal, jedoch werden solche Dienste gerne von Kriminellen genutzt urheberrechtlich geschützte Werke wie Musik oder Filme auszutauschen. Den Betreibern von Megaupload wird vorgeworfen von diesen Aktivitäten gewusst zu haben und diese nicht zu verhindern.

Anonymous hat nur wenige Stunden nach der Festnahme der Megaupload-Betreiber Rache angedroht: Anonymous nennt diese Operation auf Twitter #OpMegaupload. So wurden mehrere DDoS-Angriffre unter anderem auf das amerikanische Justizministerium, dem FBI, der Homepage des weißen Hauses, der Lobbyvereine der Musikindustrie (RIAA) und Filmindustrie (MPAA) verzeichnet.

Anonymous nutzte für diese DDoS-Attacke offenbar eine eigene Webseite, die nach dem Aufruf eines Nutzers dafür sorgt, dass dieser verschiedene vorher bestimmte Server mit unzähligen HTTP-Anfragen überflutet. Da Nutzer vorher keine Möglichkeit haben, zu erkennen was beim Aufrufen der Seite geschieht, ist es schwer zwischen beabsichtigten und unbeabsichtigten Angriffen zu unterscheiden. Mittlerweile sind die angegriffenen Seiten wieder erreichbar.

Quelle: PCGamesHardware, heise.de

Dienstag, 17. Januar 2012

Eindrücke der Nintendo Wii U von TechCrunch

Chris Velazco, von TechCrunch hatte auf der CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas das Vergnügen die Wii U auszuprobieren.

Leider gab es wieder keine Informationen zum Preis, Release Datum, technische Details oder welche Spiele sich in Entwicklung befinden. Diese Fragen waren für die Journalisten Taboo.

Chris Velazco empfand die Größe des Wii U Controllers ungewohnt, doch man konnte sich daran gewöhnen, der Tablet Controller sei weder zu schwer noch zu leicht und liegt überraschend gut in der Hand. Das Display des Controllers mit 6,2 Zoll hatte schöne, kräftige Farben und reagierte, selbst ohne Stylus ziemlich gut. Beim Verändern des Kamera Winkels bei der Zelda Demo stellte der Redakteur einige Fälle von Ghosting fest: Man darf gespannt sein, ob dies auch bei der fertigen WiiU der Fall sein wird. Er durfte einige bekannte Techdemos spielen wie Battle Mii, und Chase Mii.

Man darf gespannt sein: Die WiiU besitzt viel Potential, doch die verschiedenen Entwickler müssen sehen, was sie daraus machen können.

Bildquelle und Quelle: Techcrunch.com

Sonntag, 15. Januar 2012

Tails: Linux-Distribution mit Augemerk auf Privacy

Tails ist eine live CD oder ein live USB Stick, die nur eines will: Eure Anonymität zu wahren und euch Sicherheit zu gewähren. Gerade eure Privatsphäre steht hier an oberster Stelle. Tails basiert auf Linux (Debian GNU) und ist nun als Version 0.10 erhältlich: Hier wurden einige Mängel behoben und verschiedene Upgrades durchgeführt.

Tails steht für "The Amnesic Incognito Live System" und konzentriert sich vor allem auf folgende Punkte:
  • Anonymität beim surfen: Internetverbindungen werden durch ein Tor-Netzwerk geleitet.
  • Keine Spuren auf den benutzen Computer (außer es ist erwünscht.)
  • Dateien, und Nachrichten wie e-Mails werden mit dem neuesten Stand der Kryptographie (State-of-the-art) gesichert um den Nutzer so gut es geht zu schützen und Privatsphäre zu garantieren

Tails ist vollkommen gratis und hier erhältlich. Bisher gibt es noch keine Vollversion, trotzdem läuft das System schon äußerst stabil.

Quelle: Tails, h-online.com, heise.de

Freitag, 13. Januar 2012

Adobe: CS6 kommt Mitte 2012

Nach eineinhalb Jahren ist es soweit (kaum überraschend, schließlich ist das der typische Zeitraum eines Photoshop Updates): Mitte 2012 soll CS6 von Adobe auf den Markt kommen.

So neu ist das nicht: Jedoch hatte Adobe im November davon gesprochen, ihre Upgrade Regeln zu ändern: So wären nur noch Kunden, die CS5 oder CS5.5 besitzen, in der Lage auf CS6 upzudaten. Personen, mit älteren Versionen, müssten deswegen vorher auf einer der beiden Versionen upgraden.

Nun rudert jedoch Adobe in dieser Hinsicht etwas zurück: Bis Ende des Jahres (31. Dezember 2012) dürften auch Kunden, die CS3 und CS4 besitzen, auf CS6 upgraden. Dies sei aber nur eine Ausnahmeregelung aus Kulanz, denn ab 01.01.2013 müsse man jedoch CS5 oder CS5.5 besitzen und die neuen Update-Regeln von Adobe setzen in Kraft.

Quelle: heise.de

Donnerstag, 12. Januar 2012

BSI: Überprüfung auf Schadsoftware "DNS-Changer" empfohlen

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechik (kurz BSI) empfiehlt allen Internetnutzern ihre Computer auf die Schadsoftware "DNS-Changer" zu untersuchen.

Das DNS (Domain Name System) ist verantwortlich für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen. (So müsst ihr nicht 209.85.229.94 in eurem Browser eintippen, um auf Google.de zu gelangen.) Kriminelle hatten mit Hilfe von "DNS-Changer" die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server verändert, sodass die Benutzer, die von der Schadsoftware infiziert sind, unbemerkt auf manipulierte Seiten weitergeleitet werden um dort auf verschiedenste Arten (angebliche Antivirensoftware, Werbeeinblendungen, ...) Geld zu erstehlen. Obwohl die Täter bereits gefasst sind, ist die Schadsoftware weiterhin auf vielen Computern (auch in Deutschland, Österreich und Schweiz) vorhanden.

Ob euer PC von der Schadsoftware betroffen ist, könnt ihr ganz einfach über www.dns-ok.de überprüfen. Sollte eurer Rechner tatsächlich befallen sein, gibt es auf www.botfrei.de einige Programme, die ihr herunterladen könnt.

Die amerikanische Bundespolizei FBI schaltet am 8. März alle Server der Kriminellen ab: So ist dann die Nutzung von betroffenen Rechnern ab diesen Tag nicht mehr möglich, wenn die Schadsoftware nicht entfernt wird, da zwar dann das Programm versucht die Seiten auf die gefakten Seiten des Servers weiterzuleiten, dieser jedoch nicht mehr existiert. Das BSI empfiehlt deswegen die Reinigung des Rechners so bald wie möglich durchzuführen.


Quelle: BSI

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