Und weiter gehts mit #3 des Tutorials, diesmal werden noch weitere Tools der Werkzeugleiste erklärt.
Freistellungswerkzeug (Crop Tool): Ebenso ein wichtiges Werkzeug ist das Crop Tool, mit dem ihr einen Ausschnitt aus einem Bild auswählen könnt und alles rund um diesen Ausschnitt weglässt. Das kann zum Beispiel praktisch sein wenn ihr nur einen Teil eines Fotos oder Motivs haben wollt. Ihr zieht einfach mit der linken Maustaste den Rahmen um den Ausschnitt, den ihr haben wollt und lässt los. Danach könnt ihr den Rahmen noch verschieben oder so lassen und mit Enter wird der Ausschnitt freigestellt. Slice Tool (Slice Tool): Hier habt ihr Möglichkeit zum Beispiel für eure Website ein Bild in mehrere Teile zu zerschneiden und dann die einzelnen Stücke per "Speichern für Web unter..." zu speichern um sie dann z.B. für eure Homepage zu verwenden.
Mit dem Slice Select Tool (Slice Auswahl Tool) könnt ihr dann die zerschnittenen Teile zur Bearbeitung auswählen.
Spot Healing Brush Tool (Bereichsreparatur Pinsel Werkzeug): Von mir persönlich selbst nicht genutzt, weil ich keine Photos retoschiere und auch in der Schule das kaum gemacht habe, aber was das ganze Tool kann sieht man gut hier, hab es danach auch selbst ausprobiert und damit kann man leicht kleine Narben, Muttermale oder auch Unreinheiten entfernen. Das geht hier sicherlich am schnellsten, doch völlig perfekt ist das Werkzeug nicht, doch für den Anfang gut geeignet.Healing Brush Tool (Reparatur Pinsel Werkzeug): Man merkt nicht gleich den Unterschied zwischen diesem Werkzeug und dem SPOT Healing Brush Tool. Das ganz normale Healing Brush Tool ähnelt eher dem Stempel Werkzeug auf das ich später noch eingehen möchte. Mit gedrückter ALT Taste wählt man vorher einen Bereich aus. Am besten in der Nähe, da dann die Fläche meist ähnlich im Kontrast, Helligkeit und Farbe ist. Danach fährt ihr mit gedrückter linker Maustaste über den Bereich den ihr 'reparieren' wollt. Das Healing Brush Tool kopiert den vorher ausgewählten Bereich ZUSÄTZLICH nimmt es aber auch noch Pixel aus der Umgebung um z.b. bei Retusche ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Patch Tool (Ausbessern Werkzeug): Ein sehr mächtiges Werkzeug um Bilder zu verändern, dass ich selbst erst jetzt zu schätzen weiß. Die grundsätzliche Funktion ist ähnlich dem Healing Tool. Mit dem Patch Tool, wird vorher jedoch die Fläche makiert/umrandet, die man verändern will. Dann zieht man diese Fläche auf die gewünschte Textur und diese wird möglichst gut übernommen. Auch kein perfektes Werkzeug doch mit einer geübten Hand lassen sich hier schöne Effekte erzielen.
Red Eye Tool (Rote Augen Werkzeug): Wer kennt das nicht? Rote Augen bei Menschen oder Tieraufnahmen. Dieses Werkzeug funktioniert so einfach wie der Name klingt. Man klickt auf die Augen und schon sollen die Augen möglichst natürlich wieder zurückgefärbt werden.
Eyedropper Tool (Pipette-Werkzeug): Mit dem Eyedropper Tool könnt ihr ganz einfach Farben auswählen, die schon in dem Bild vorkommen, wenn ihr diese zum Beispiel später verwenden wollt um z.B. Flächen auszufüllen. Die ausgewählte Farbe sehr ihr dann auf eurer Werkzeugleiste unten. (Die Farbe links oben wird verändert.)Color Sampler Tool (Farbaufnahme-Werkzeug): Hier geht es eigentlich um die Analyse eures Bildes, zum Beispiel wenn ihr es euch später wieder ansehen wollt. Ihr könnt insgesamt 4 Punkte speichern. Kann zum Beispiel praktisch sein um verschiedene Töne gleicher Farbe zu vergleichen. Wird aber bei vielen auch im Alltag nicht so oft genutzt werden.
Ruler Tool (Linealwerkzeug): Sehr praktisch um Abstände schnell abzumessen. Theoretisch auch verwendbar um Bilder zuzuschneiden. Kleiner Tipp: Mit gedrückter SHIFT-Taste könnt ihr genaue horizontale, vertikale oder auch diagonale Linien ziehen. Danach sehr ihr in eurer Infobox einige Informationen über eure gezogene Linie.
Note Tool (Anmerkungswerkzeug): Wie der Name schon sagt, könnt ihr hier Notizen hinterlassen. Selten wird man sich selbst Notizen schreiben, doch arbeitet man mit jemanden zusammen oder will etwas erklären kann es schon praktisch sein, kleine Notizzettel an verschiedene Orte des Bildes zu lassen.
Count Tool (Zählungswerkzeug): Braucht man nicht, aber es existiert. Pro Klick wird eins hinzugezählt und an den Stellen hinterlassen wo man geklickt hat.... um ... naja eben zu zählen. Vielleicht findet ihr nach diesem Tutorial das Tool interessanter. Vermutlich aber nicht.
Brush Tool (Pinsel Werkzeug): Hier kommen wir schon zu den ersten der wohl zwei wichtigsten Werkzeugen. Mit dem Brush Tool kann man wie mit einem Pinsel malen. Im Optionsmenü oben kann man verschiedene Dinge einstellen wie den Fluss oder die Transparenz. Auch kann man im Brush Tool verschiedene Pinseltypen laden - So findet man online (deviantart.com z.b.) sehr viele vorgefertigte Brushes, die man verwenden kann. Ich denke, dass werde ich aber dann zu einem späteren Zeitpunkt in einem Tutorial erklären.Pencil Tool (Bleistift Werkzeug): Dient ebenso dem Zeichnen und Malen, doch hier wird es viel kantiger. Das kann z.B. gut sein wenn man einem Bild eine extra Kontur zeichnen oder einfach eine Fläche schnell deckend ausmalen will. Auch hier kann man verschiedene Pinselarten wählen, doch in den meisten Fällen verwendet man für vorgefertige Brushes auch das Brush Werkzeug, weil sie dort zu 99% besser funktionieren.
Color Replacement Tool ( Farbe-ersetzen-Werkzeug): Das Werkzeug macht genau das, was der Name verspricht. Meiner Meinung nach macht es das aber nicht so gut, da man damit oft nicht die Farbe trifft die man möchte. Entweder man versucht vorher den Bereich mit dem Magic Wand als Beispiel zu makieren und es dann mit einem Pinsel einzufärben oder man könnte auch versuchen bei Image -> Adjustments -> Replace Color ... es besser zu machen. Je nach Situation wirkt eine andere Methode besser, oft muss man auch mehrere Werkzeuge/Möglichkeiten verwenden um auf ein gutes Ergebnis zu kommen. Das beste Werkzeug ist immer noch die Geduld.
Mixer Brush Tool (Mix-Pinsel-Werkzeug): Hier findet man eine gute Video Erklärung von der offiziellen Adobe Seite ausgehend. Ich selbst benutze dieses Werkzeug gar nicht und ich vermute, dass auch die meisten von euch es nicht benutzen werden. Zusammengefasst nimmt es Farben der Umgebung auf und mischt diese um einem Bild (Foto z.B.) einen gemalten Look zu verleihen - Auch kann man zusätzliche Farben auswählen, die nicht im Bild vorkommen.
Fortsetzung der Werkzeugleiste folgt im Photoshop Tutorial #4!



